Die ominöse Bucket-Liste, was bringt’s

Immer mehr Leute, die ich kenne erzählen mir von ihrer Bucketliste. Eine Liste über Dinge, die sie vor ihrem Tod machen wollen. Eine “To-do-Liste” fürs Leben.

Auch ich habe eine solche Liste. Was ich leider feststelle: bei den meisten bleibt es beim Aufschreiben der Liste und das war’s. Esist ja schon mal ein guter Anfang, doch wenn diese To-Do-Liste nicht umsetzt wird, ist es sinnlos überhaupt eine zu haben.

Viele verwechseln die Bucket-List mit Träumen. Sie stellen sich in ihrer Phantasie vor, wie es wäre, wenn…  Nichts gegen Träume haben; sie sind für mich auch wichtig im Alltagsleben. Sie können sogar die Quelle der später folgenden Bucketliste sein.

Meine erste Bucketliste habe ich vor bald 10 Jahren im Februar 2008 geschrieben und sie hat immer noch ihre Gültigkeit. Ich erinnere mich sehr gut an diese Zeit. Irgendwie habe ich sie die letzten paar Jahre ignoriert. Doch heute habe ich mal reflektiert, was ich schon alles umgesetzt habe. Es sind banale und ambitiöse Dinge. Hier ein Auszug:

  • ich lebe von nun an mein Leben
  • ich möchte mal einen Porsche 911
  • Reise zu den Osterinseln und dort die grossen Steinköpfe bewundern
  • Nicht bis zur Pensionierung beim gleichen Arbeitgeber arbeiten
  • Fotografieren lernen
  • und noch ein paar weitere Punkte…..

… ich werde hier nicht alles preisgeben. Denn so eine Liste ist etwas sehr Persönliches und Intimes und so soll es auch bleiben.

Punkt 2 und 3 habe ich bis heute nicht geschafft. Ob ich jemals einen Porsche 911 fahren werde ist auch nicht so wichtig. Das geht sowieso eher unter Kategorie “Träumen” und ich lebe weder besser noch schlechter mit oder ohne diesen geilen Sportwagen. Es ist ein materieller Wunsch, der ja nur das Ego befriedigt.

Leider habe ich es bis jetzt nicht geschafft, die Osterinsel zu besuchen. Wird schon noch werden und ich bin zuversichtlich, dass der richtige Zeitpunkt noch kommt.

Ansonsten bin ich selber überrascht, dass ich vieles schon “erledigt” habe:

Ja, ich habe den “sicheren” Job gekündigt. Ich war dort schon längere Zeit unglücklich. Es hat zwar noch etwas gedauert – nämlich 6 Jahre bis ich soweit war.

Ja, ich habe endlich den Fotografiekurs besucht, zwar auch das erst nach fast 10 Jahren, seit meine Bucketliste existiert.

Auch die hier nicht erwähnten Dinge, die ich aufgeschrieben habe, sind zu 80 % erfüllt.

Ist gar nicht so schlecht, oder?

Warum jeder eine Bucket-Liste haben soll

Das ist meine ganz persönliche Meinung und auch Erfahrung, die ich damit gemacht habe: Mit der Bucketliste setzt du dich mit dir selber auseinander. Zuerst

ufschreiben, denn einiges ist sehr persönlich, das ich auch nicht ausplaudern will.

Ich werde hier nicht alles aufschreiben, denn einiges ist sehr persönlich, das ich auch nicht ausplaudern will.

Doch nun ist sie wieder präsent und ich wäreIch werde hier nicht alles aufschreiben, denn einiges ist sehr persönlich, das ich auch nicht ausplaudern will. Es geht ja auch nicht darum, sondern

Das war eine ziemlich turbulente Zeit und ich hatte keine Ahnung, ob und wie es weitergeht. Was macht man da? – Rischtisch: eine Bucket-Liste. Es Und auch ich gehörte zu denen, die einfach mal die Träume aufgeschrieben hat. Zu dem Zeitpunkt gab es vielleicht 2 von 10 To-Do’s, die ich ernsthaft umsetzen wollte. Inzwischen habe ich jedoch schon einiges umgesetzt. Heute habe ich mal so reflektiert und bin zufrieden mit mir.

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